Fortbildung Männerberatung - #14 Supervision - Was wirklich verändert wird

Shownotes

Zu Gast Johannes Brock. Diplom Sozialpädagoge, langjähriger Dozent an der Evangelischen Hochschule Dresden im Bereich Methoden und Theorien der sozialen Arbeit, zuständig für den berufsbegleitenden Studiengang Soziale Arbeit. Machte vor rund 25 Jahren eine systemische Ausbildung zur Supervision und ist seither als Supervisor tätig, Mitglied der DGSv. Begleitet die Männerberater Fortbildung mit drei über den Ausbildungsverlauf verteilten Supervisionseinheiten.

Worum es im inoffiziellen Modul 11 geht • Drei Supervisionseinheiten, verteilt über den Verlauf der Fortbildung, etwa nach dem vierten, sechsten und achten Block • Teilnehmende bringen eigene Praxissituationen aus Beratung, Männergruppen oder ehrenamtlicher Arbeit ein, die gemeinsam reflektiert werden • Vier Kompetenzfelder stehen im Mittelpunkt: Fachwissen, Reflexionskompetenz, Beziehungskompetenz und Handlungskompetenz • Methoden wie Perspektivwechsel, Aufstellungen oder visuelle Darstellungen helfen, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten • Zentrales Thema: die eigene Haltung erkennen und reflektieren, blinde Flecken sichtbar machen und lernen, Unsicherheit als Teil kreativer, systemischer Arbeit zuzulassen • Alles, was in der Supervision besprochen wird, unterliegt der Schweigepflicht. Ein geschützter Rahmen ist Voraussetzung

Für wen ist das Thema wichtig • Für alle Teilnehmenden der Fortbildung, unabhängig davon, ob sie hauptberuflich, ehrenamtlich oder im Aufbau einer eigenen Männerberatung tätig sind • Ausdrücklich auch für weibliche Fachkräfte, die mit Männern arbeiten und ihr Einfühlungsvermögen in männliche Dynamiken erweitern wollen • Besonders wertvoll für alle, die bereit sind, die eigene Unsicherheit als Ausgangspunkt für Kreativität und Weiterentwicklung zu nutzen

Persönlicher Hintergrund Johannes steht kurz vor dem Ruhestand, bleibt der Fortbildung aber weiterhin verbunden. Er beschreibt seine Arbeit gern im Bild des Handwerkers, der seinen Werkzeugkoffer vor jedem Einsatz neu packt, mit den vertrauten Werkzeugen und ein paar zusätzlichen für den Fall der Fälle, weil sich das eigentliche Ziel eines Auftrags im Prozess oft verändert.

Links Johannes Brock, DGSv Beraterprofil: www.dgsv.de/berater/johannes_brock Evangelische Hochschule Dresden: www.ehs-dresden.de

Förderhinweis Dieser Podcast wird finanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Hinweis Zur gesamten Fortbildung gibt es ein gedrucktes Handbuch zum Bestellen. Kontakt und Bestellinformationen finden sich hier in den Shownotes bzw. über die untenstehenden Links.

Links Männerberater-Fortbildung Fachstelle Männerarbeit Sachsenmann

Dieser Podcast richtet sich an: Beratende, Coaches, psychosoziale Fachkräfte, Therapeut:innen, soziale Träger und alle, die Männer professionell begleiten möchten.

Weitere Infos, offene Fragen oder direkt anmelden? Schaut auf unserer Webseite vorbei: https://www.maennerberater-fortbildung.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres feinen Podcasts zur Landesfachstelle Männerarbeit, zur Fortbildung Männerberatung.

00:00:14: Willkommen zu einem heute spannenden Thema.

00:00:18: einen neuen Einblick, einem neuen Modul möchte ich fast sagen obwohl es das gar nicht so richtig ist aber dazu werden wir im Laufe dieser Folge noch ein bisschen was hören.

00:00:26: Heute bei mir ist Johannes Brock Hallo.

00:00:30: Schön, dass du da bist.

00:00:32: Dein Thema oder das Thema, das du quasi in diese Männerfortbildung mit reinbringst ist das Thema Supervision.

00:00:39: und ich würde dich bitten unseren Zuhören und mir – ich bin ja sozusagen auch der, der so wenig weiß bisher noch über diese Fortbildungen und mit den ganzen Dozenten auf die Reise geht Und mit unseren Zuhörern und den Hörerinnen auf die Reise geht, was ist denn diese Männerfortbildung?

00:00:57: Was passiert da so?

00:00:58: Was ist in den letzten zwei Jahren passiert, wo dich schon gelaufen ist.

00:01:03: Also vielleicht gibst du uns erst mal einen Einblick.

00:01:05: Wer bist du?

00:01:06: Was machst du?

00:01:07: Kommst du her!

00:01:08: Ja... Ich bin eine große Frage, ich sage erstmal Johannes Brock.

00:01:15: Und ich bin beruflich Sozialarbeiter habe in dem Feld vielleicht sieben Jahre oder acht Jahre gearbeitet und bin dann aber in der Lehre gelandet, in der evangelischen Hochschule für Sozialarbeit.

00:01:31: Dort leere ich so im Bereich Methoden oder Theorien der sozialen Arbeit.

00:01:36: Und spannend für mich ist dabei auch immer wieder dieses Thema der Reflexion von Praxis geworden Weil wir dort an der Hochschule auch ein Studiengang haben, das sind berufsbegleitend Studierende.

00:01:51: Die Sozialarbeit studieren,

00:01:52: d.h.,

00:01:53: die Arbeiten haben irgendwo einen Job im sozialen Bereich und studieren dann nach acht Semester jetzt also vier Jahre berufspegleitenden.

00:02:05: Und da war es spannend für die Verbindung von Theorie und Praxis dass man Veranstaltungen macht, die die eigene Praxis der Leute reflektieren.

00:02:18: Und so über den Weg bin ich eigentlich auch zur Supervision gekommen.

00:02:22: Okay?

00:02:23: Dann habe ich vor vielleicht fünf, zwanzig Jahren ungefähr eine Supervisionsausbildung gemacht und das war ... Das war in der Zeit so wo ich mich sehr stark für Systemtheorien interessiert hab Und deswegen ist das dann auch eine systemische Ausbildung geworden zur Supervision.

00:02:43: Dann ist es ja auch richtig in der Mode geworden, somit mit dem Systemischen und das habe ich auch gemerkt zu den letzten Fortbildungen.

00:02:51: Das war eigentlich ein interessantes Thema so dass wir uns in der Gruppe, in der Fortbildungsgruppe verständigt haben.

00:02:58: was ist eigentlich das Systemische?

00:03:02: Okay an welcher Stelle Kommst du zum Einsatz?

00:03:10: oder in der Fortbildung?

00:03:11: Also

00:03:11: ich würde denken, das ist immer so ein bisschen mittendrin.

00:03:16: Ich habe jedenfalls nie den Anfang mitgekriegt.

00:03:21: Das ist ja modularisiert die Fortbildung und ich meine, ich komme das erste Mal nach dem dritten oder vierten Modul und das ist verteilt also die Supervision feststehender Block von zwei Tagen, der irgendwo stattfindet.

00:03:42: Sondern das sind eigentlich genau genommen drei Einheiten die Supervision und die kommen verteilt zum Beispiel nach dem ich sage jetzt mal vierten, nach sechs und nach achten Block so also verteilt durch die Fortschbildung.

00:03:59: Und ich fand es ganz sinnvoll Das letzte Mal war der Block kurz vorm letzten, vom allerletzten Block und da konnten wir praktisch in dieser Supervision in der Supervisionseinheit können wir noch mal Fragen aufnehmen die einfach mal zum Ende von so einer Fortbildung nochmal so hoch kommen.

00:04:22: Also was habe ich also zb den Sack zu binden oder sowas nehme ich mit?

00:04:28: Was habe ich gelernt eigentlich in der Fortbildung?

00:04:32: bestimmte Sachen, die noch offen sind auch zu reflektieren und zu sortieren.

00:04:37: Was kann ich abschließen?

00:04:40: Und was ist ein Thema, das ich vielleicht später nochmal angehen möchte?

00:04:44: Das sind ja Supervisionsthemen!

00:04:45: Und das war ganz schön dass wir das so machen konnten auch vor dem Ende, vor dem Abschluss der Fotobildung.

00:04:51: Okay also deine Dein Fachgebiet ist das Reflektieren, ist das Sortieren.

00:04:57: Ist es nochmal wie passieren lassen?

00:05:00: Noch mal schauen was habe ich gelernt, was nehme ich mit darüber sich noch einmal zusammenfassen Gedanken zu machen.

00:05:06: Aber wenn ich gleich noch sagen kann bei dem reflektieren und sortieren also nicht nur bezogen auf dass wir sind in der Fortbildung gekommen ist so an Inhalten Sondern ja die Idee is auch Das in der Supervision Die Praxis, also die Teilnehmer in ihrer Arbeit oder ehrenamtlich oder so erleben.

00:05:33: Die Praxis wo sie mit Männern zu tun haben das diese Praxis auch reflektiert wird und dass wir dort gucken kann.

00:05:41: ja wie begründe ich denn eigentlich was ich da tue?

00:05:46: Wenn ich zum Beispiel die Idee habe, eine Männergruppe aufzumachen und ich hab dann fünf sechs Leute so angesprochen, die mitmachen.

00:05:53: Und dann treffen wir uns zwei drei Mal Und es kommt zu ersten Gruppentynamischen Prozessen, die mir auffallen und so.

00:06:02: Dann ist das ja eine spannende Frage wie verhält ich mich da?

00:06:06: In welcher Rolle bin ich dann in der Gruppe?

00:06:10: Das dann zu verbinden auch mit vielleicht systemischen Begründungen, das wäre auch eine Aufgabe dieser Supervisionen.

00:06:19: Okay, also über die Ausbildung hinaus bzw.

00:06:21: die Vorbildung hinaus bisschen auch den Praxis-Transfer herzustellen oder zu sagen wie was erlebe ich in der Praxis?

00:06:28: Was nämlich war und wie könnte man dann vielleicht mit dem gelernten neu ansetzen oder anders umgehen oder eigene, sagen wir mal, Strategien oder Methodiken zu finden Werkzeuge neue Werkzeugere anwählen?

00:06:40: Ja das wäre super wenn wir so gut kommen ja.

00:06:42: Um mit

00:06:43: dem gelernten umzugehen.

00:06:44: Ja genau

00:06:46: Oder mit dem konfrontiert mit der Situation die vor mir ist.

00:06:49: Also, okay.

00:06:51: Das ist das also was du machst?

00:06:53: Kannst du uns ein bisschen abrunden zum Thema wie ... Die drei großen Fragen wär's ja Johannes.

00:06:58: Was ist die Supervision und wie funktioniert das?

00:07:00: Wo wird es eingebaut und wie funktioniert Supervision?

00:07:03: Wir nehmen mal an, wir müssen gar nichts

00:07:07: mit so.

00:07:08: Genau.

00:07:09: Also wir können ja gleich mal dort anknüpfen, was wir gerade gesagt hatten so ein Bild da ist.

00:07:13: vielleicht sind vielleicht in der Gruppe ich sage jetzt mal vielleicht acht Teilnehmer oder zehn Teilnehmer?

00:07:20: Ja Ich rede mal so in der männlichen weil es werden ja in der regelmännchen Formen sein also Teilnehmer.

00:07:27: Und

00:07:28: wohl an der Stelle sei gemerkt, dass die Ostern sich auch an Frauen richtet und vielleicht sogar noch besser geeignet sein könnte.

00:07:35: Weil Frauen, die mit Männern arbeiten oder Menschen arbeiten, wo Männer dabei sind in irgendwelchen Beratungskontexten, sei es Familienberatungen oder wie von einer Behörde oder so, dass sie lernen könnten durch diese Fortbildung, sich besser einzufühlen in die Gegenseite im Sinne der andere Poe, das andere Team.

00:07:55: Das gegenüber, dass da anderer Dynamiken hat als ich selbst, also für Frauen tatsächlich durchaus geeignet?

00:08:03: Also ich will nicht widersprechen wir können es gerne so nehmen in der Formulierungsversion aber für unsere zuhörenden Personen bin ich nochmal adressieren durchaus überhaupt nicht nur an Männer richtet.

00:08:15: Ja, das ist eigentlich toll.

00:08:16: Also da unterstütze ich nur diese Öffnungsidee.

00:08:19: Das ist ja toll!

00:08:20: Da hat man gleich noch ein Thema für die Supermission.

00:08:25: Genau, also das ist sehr schön.

00:08:28: Also stellen wir uns mal vor, sind vielleicht acht oder zehn Teilnehmende?

00:08:32: Und da ist also zum Beispiel jemand dabei, der arbeitberuflich auch mit Männern in der Männerberatung und vielleicht jemand dabei hat gerade eine Männergruppe aufgemacht.

00:08:45: Oder es ist jemand dabei, der arbeitet ehrenamtlich mit geflüchteten Menschen und das sind junge Männer vielleicht.

00:08:54: Also es gibt so ganz verschiedene Felder wo man tätig oder wo die Teilnehmer dann tätig sind.

00:09:00: Und diese Tätigkeiten, dass was sie dort machen Das könnten wir in der Supervision also in der Fortschbildung reflektieren.

00:09:11: Wenn du jetzt fragst wie geht das denn konkret?

00:09:15: Na konkret könnte es so aussehen, dass die Teilnehmenden so eine Situation mal vorstellen was sie dann machen.

00:09:23: Da lernen wir alle gleich davon von ihrem Wie Sie das machen und von der Arbeit und was sie da machen.

00:09:29: Und dann schauen wir Auf diese Situation drauf, das kann mit ganz verschiedenen Methoden sein.

00:09:37: Das kann

00:09:37: z.B.,

00:09:38: wie ich es dir jetzt beschreibe, mit Worten sein aber man kann das ja auch mal anders machen.

00:09:43: Man kann dazu ein Bild entwickeln vielleicht was da wirkt.

00:09:48: nochmal ganz anders wirkt wenn man die Situation bildlich festhält.

00:09:53: Manchmal wird's aufgestellt oder?

00:09:55: Manchmal ist es auch aufgestellt.

00:09:56: Oder man zeigt es auf dem Flipchart oder

00:09:58: irgendwas.

00:09:59: Ja genau Ja, also wir nehmen das was gerade gut passt in der Situation.

00:10:07: Es soll auch nicht so fremd sein für die Teilnehmenden oder auch fremde Situation sondern es sollte so sein dass man ein gutes Gefühl dabei hat und gut arbeiten kann.

00:10:23: mit der Methode

00:10:25: Stellst du quasi auch verschiedene Methoden vor.

00:10:27: Genau!

00:10:27: Und dann

00:10:28: bietest die an zum Ausprobieren, wie kann ich auf meine Situation schauen in der ich im Alltag bin?

00:10:34: Wenn ich jetzt die Person bin, die da ein Praxisbeispiel mitbringt... ...in der, wie du es skizziert hast ja.

00:10:41: Ich bringe so einen Praxis-Beispiel und lerne dann da Methoden kennen, mit denen ich ein bisschen auf eine Metarebene hinaus draufschauen kann, ob das was ich erlebe in der Praxis.

00:10:53: Und dann wahrscheinlich in der Gruppe oder durch deine Unterstützung verschiedene Blickwinkel sozusagen einnehmen kann.

00:11:03: Wie kann man das?

00:11:04: Wie kann man diese Szene bewerten oder wie kann man die erleben?

00:11:07: Ja,

00:11:07: genau.

00:11:07: Das wird für mich mit der Methode gehören dass da verschiedene Blickwinke mit reinkommen.

00:11:14: das kann man methodisch sehr schön machen.

00:11:17: so in der systemischen Arbeit heißt es dann Perspektiven wechselt das praktisch schon ganz verschiedene Perspektive aus Blickwinken außer auf solche Situationen in der Praxis geguckt wird Und vorher wäre aber noch wichtig, so ein Ziel zu klären.

00:11:31: Also was will dann derjenige, der diese Situation einbringt dort und von dieser Situation erzählt?

00:11:40: Was will denn er damit?

00:11:43: Worum geht es ihm denn?

00:11:44: Was ist denn da interessant an dieser Situation?

00:11:48: Würde er das nächste Mal wieder so machen oder ist er ein bisschen unzufrieden?

00:11:52: damit sucht er nach einer Begründung, dass es sich fragt warum habe ich denn das eigentlich so gemacht und nicht anders?

00:12:00: Und das ist ja dann interessant.

00:12:01: was wir suchen dann zum Beispiel in der Gruppe nach verschiedenen Begründungen die dort infrage kommen würden.

00:12:07: Was ist davon systemisch, was ist davon eine systemische Begrünung?

00:12:11: Das heißt wie jägt das mit Systemtheorien zusammen?

00:12:13: also entspannende Fragen die wir dann gemeinsam bedenken können.

00:12:16: Vielleicht kannst du uns als Zuhörende noch mal ein bisschen mitnehmen was das systemischer eigentlich bedeutet in dieser Arbeit oder was das für einen Stellenwert, für den Einfluss hat auf diese Arbeit.

00:12:31: Ja, das ist also...

00:12:34: Also du musst jetzt quasi keine spezielle Systemtheorie aufmachen aber eins nochmal so ein ganz grobes allgemeines Bild geben, was bedeutet denn dieses systemische?

00:12:41: Also die Chance des systemischen Intersuppevisionen ist dass wir eben ganz verschiedene eben Perspektiven einnehmen können, das was wir gerade gesagt haben und dass wir die so eine Situation, dass wir immer die verstehen beeinflusst von verschiedenen Kontexten.

00:13:07: Also dass diese Situation jetzt so geworden ist dieser Praxis, so geworden es wie sie jetzt aussieht.

00:13:14: Das hängt damit zusammen, dass verschiedene Kräfte aus der Umwelt aus den Kontexten da eingewirkt haben, dass sie so wird.

00:13:23: Und eine Kraft ist vielleicht auch die Haltung des beratenden Mannes oder dasjenigen der die Situation dann in der Fortbildung einbringt.

00:13:37: Seine Haltung ist vielleicht beeinflussen, dass die Situation wird.

00:13:42: Also die Peraten mit Personen nimmt selbst Einfluss auf die Situation, die sie berät, muss ihr unterstützt?

00:13:48: Genau.

00:13:50: und das Systemische heißt also ich es ist das was entsteht als Situation wird nicht nur von den Variablen der zu beragenden Personen beeinflusst, also von den Größen die diese mitbringen Haltung, Widerstand, Nichtwiderstand Lösungsorientierung und so weiter.

00:14:06: Sondern eben auch von den anderen Faktoren drum herum bis hin zu der beratenden Person selbst mit ihrer Schwingung, Ausstrahlung, Atmosphäre, atmosphärischen Einfluss nimmt.

00:14:19: Genau, also alles das was man so unter dem Begriff Haltung beschreiben könnte.

00:14:24: Was du jetzt auch gesagt hast, das spielt er sehr stark mit rein und es ist ja etwas was man dann verändern kann.

00:14:31: Also beziehungsweise der erste Schritt ist dass man sich ja erst mal bewusst werden könnte in der Fortbildung wie man denn überhaupt wirkt oder was denn die eigene Haltung ist und wie die eigene haltung rüber kommt in bestimmten Situationen.

00:14:46: Der nächste Schritt wäre dann, dass man mit dieser Haltung arbeiten könnte.

00:14:51: Dass man sie weiterentwickelt oder dass man... ...siega

00:14:54: verändert?

00:14:55: Ja, sie verändert.

00:14:57: Das wäre auch ein Ziel von Supervision!

00:14:58: Weil

00:14:59: man möglicherweise gefeedbackt bekommt.

00:15:00: das die eigene Haltung vielleicht an manchen Stellen kontraproduktiv ist oder einen Einfluss nimmt der die Szene schwerer lösbar macht

00:15:10: finde ich auch.

00:15:11: Also es geht auch gar nicht so immer nur um Probleme oder so, ne?

00:15:15: Sondern es könnte ja auch sein wenn ich jetzt weiß wie ich wirke wie meine Haltung ist dann könnte ich sie vielleicht auch gerade... Dann bin ich dann freu ich mich über diese Kompetenz die ich dann habe und können Sie dann gerade stärken.

00:15:28: Ich werde bestärkt!

00:15:29: Ja

00:15:30: okay durch die Reflexion, durch das... Die Rückmeldung die ich kriege durch das Feedback werde ich bestärked wird mir vielleicht bewusst gemacht Guck mal hier, du hast ja eine besondere Haltung.

00:15:42: Du hast ein besonders positiven Einfluss auf ... Deine Ausstrahlung hat einen positiven Anfluss und das ist vielleicht ein blinder Fleck gewesen von mir oder etwas was ich selbst gar nicht so wahrnehme in meinem Tun... Oder wahrnehmen kann vielleicht auch?

00:15:56: Blinde Flecken sind ja Dinge die wir gar nicht wahrnehmen können.

00:16:00: Und die mir aber der andere sozusagen spiegeln kann.

00:16:04: Und da brichst du gerade eine Lanze, wollte ich sagen, oder bringst ein Bein viel für für positive Bestärkung durch diese.

00:16:11: Nicht nur ein, oh Gott ich habe hier einen blinden Fleck der verschlimmert die Situation sondern das könnte sein dass das etwas sehr positives bestärkendes ist?

00:16:21: Ja im Sinne von stärken stärken vielleicht

00:16:23: und so davon stärken Stärken ja.

00:16:26: also dieser genau also in der Supervision.

00:16:29: wir machen uns auch so bisschen den Plan noch so.

00:16:32: wir haben ja du hast ja gefragt wie das so praktisch aussieht Und wir machen uns gleich am Anfang gemeinsam dann klar an, wie das aussehen kann.

00:16:41: So dass auch alle damit vorkommen so mit ihren Ideen.

00:16:45: und mir ist es dabei wichtig als Supervisor des vier, ich nenne das Kompetenzfelder, das vier solche Kompetenzfelder mit Vorkommen in der Supervision, in der Vorbildung dass wir das, was wir gerade besprochen haben stärken, stärken.

00:17:05: Das ist sowas.

00:17:07: Dass dieses Stärke-Stärken in den vier Kompetenzfeldern auch wirklich vorkommt und dass das wirklich erlernt werden kann und gestärkt werden kann.

00:17:17: Und diese Kompetenzfelder, das ist einmal das Fachwissen also, dass ich wirklich etwas begründen kann warum ich etwas so mache und nicht anders.

00:17:29: Und dann ist es zum zweiten die Reflexionskompetenz und damit meine ich ganz viel zu dieser eigenen Haltung, also

00:17:40: z.B.,

00:17:41: dass ich reflektieren kann inwiefern ich mit meiner Haltung eine Situation beeinflusse.

00:17:49: Zum Beispiel habe vielleicht ein bestimmtes Glaubenssystem oder ein bestimmendes Wertesystem, was ich mitbringe und das kann ich nicht raushalten.

00:17:58: Das ist in mir drin.

00:18:00: Das vermittelte ich mit jedem Satz den ich sage.

00:18:04: Und das bringt ja auch so eine Situation in der Praxis und das muss ich reflektieren können.

00:18:13: Das wäre dann zweitens so diese Reflexionskompetenz?

00:18:17: Dann gibt es drittens ein sehr wichtiges Feld, das nenne ich Beziehungskompetenz.

00:18:23: Das sind so Fragen wie komme ich eigentlich in Kontakt mit anderen Männern die ich beraten will, mit denen ich arbeiten will egal ob in der Gruppe oder im Einzelsetting?

00:18:35: Wie gestalte ich diesen Kontakt?

00:18:39: dann einen Abschied gestalten, wenn mal so ein Kontakt zu Ende geht.

00:18:43: So ein Beratungskontakt zu Ende gilt.

00:18:46: also das sind ja auch wichtige Fragen.

00:18:47: Also

00:18:48: wie baue ich Beziehungen auf?

00:18:49: Wie Baue ich sie wieder oder wie bände

00:18:50: ich sie nun?

00:18:50: Ja und wie beende ich sie genau.

00:18:54: Und das vierte der vierte Bereich wäre dann so den dieser methodische Bereich, den du auch schon angesprochen hast.

00:19:00: Das nenn ich mal so Handlungskompetenzen was man seine Handlungkompetencen erweitern kann.

00:19:05: das heißt dass man auch ein bisschen so eine Methode Vielfalt hat.

00:19:09: Wobei ich nicht denke, dass man Methoden lernen kann oder dass man die Methoden anwenden kann wie man sie gelernt hat sondern man muss ja eigentlich in jeder Situation neu erfinden.

00:19:21: Wie meinst du

00:19:21: das?

00:19:22: So adaptieren an die Situation und anpassen.

00:19:24: Ja, so anpassen genau.

00:19:28: Man kommt irgendwie vielleicht in eine Männergruppe rein hat sich vielleicht zwei-drei Mal getroffen.

00:19:35: Und jetzt kommen wir rein und es ist eigentlich immer alles anders.

00:19:39: Es ist immer alles neu und man muss erstmal aufnehmen wahrnehmen.

00:19:45: was ist das heute für eine Gruppe?

00:19:48: Und da kann ich nicht mit vorbereiteten Methoden reingehen, sondern da muss ich dann sehen aufgrund dieser Wahrnehmung.

00:19:54: Was passt denn jetzt hier wie ich jetzt auch methodisch arbeiten kann?

00:19:59: Um das zu ermöglichen sind eigentlich zwei Sachen nötig.

00:20:04: Ich brauche eine gewisse Kreativität bei diesem Erfinden und das andere ist... ...ich brauch so ein paar Grundmuster von Methoden die wo ich wissen muss, wie die wirken.

00:20:20: Also solche Muster.

00:20:22: Grundmuster ist sozusagen dann das was man in der Ausbildung lernt, was möglicherweise in den Modulen gelernt wurde?

00:20:29: Genau!

00:20:30: Ich lerne so einen Werkzeugkoffer kennen.

00:20:33: Das sind die Grundmusta.

00:20:35: aber auf der anderen Seite braucht auch richtig Kreativität.

00:20:37: wenn ich das jetzt mal richtig übersetze und nicht korrigiere mich Brauche ich die Kreativität, um in der Gruppe oder dem Setting das sich vorfinde heute jetzt und hier.

00:20:49: Dann das gelernte Grundmuster, die Methode kreativ anzupassend einzusetzen zu verwenden, um diese Situation zu lösen, die da vor mir ist?

00:20:59: Ja!

00:21:00: Und das eine und dazu kommt noch das andere.

00:21:04: Dazu kommt noch die Frage des Ziels also was denn da Andere, in dem Fall haben wir von der Gruppe geredet.

00:21:12: Also was denn die Gruppe eigentlich will?

00:21:15: Weil die Methode muss auch noch zum Ziel passen.

00:21:19: Das ist ja auch nochmal eine Frage.

00:21:21: Wenn ich komme vielleicht mit einer Idee in die Gruppen rein und denke heute könntest du in der Grube die und die Methote machen dann sehe ich aber ich nehme also wahr Die Gruppe ist im Moment Ganz andere Situation als ich dachte.

00:21:37: Und jetzt muss ich erst mal rausarbeiten, wo wollen wir denn heute hin?

00:21:40: Was sind dann eigentlich unsere Ziele gerade und dann erst gucken welchem?

00:21:45: was passt denn jetzt methodisch?

00:21:47: wie wird zu diesen zielnäher kommen können?

00:21:51: Ich vergleiche das gerne mit so einem Handwerkerbild Wo letztlich sind Menschen die mit Menschen arbeiten auch in einer Art?

00:21:58: Also könnte man also zum besseren Verständnis ja das heißt ich gehe Ich gehe als Handwerkermeister, weil ich ja jetzt eine Ausbildung gemacht habe.

00:22:06: Ich lerne Meisterschule.

00:22:08: Gehe ich morgens in die Werkstatt?

00:22:11: Also am Tag habe ich einen Auftrag.

00:22:13: Bevor ich den Tag starte, gehe ich in die Werksstadt.

00:22:15: Bestücke mein Handwerksauto mit... bestimmten Werkzeugen, von denen ich denke was sie dort haben in meinem Auftrag.

00:22:24: In diesem Haus wo ich was reparieren soll.

00:22:26: Da

00:22:26: brauche ich möglicherweise ... hab ich so eine Liste und packe die alle in das Fahrzeug oder in mein Koffer fahre dann da hin kommen dann mit dem Koffe an und da packe ich möglichweise mehr rein weil ich ja kreativ schon um die Ecke denke packe noch ein Werkzeuge rein von den ich denke naja die wirst du gar nicht brauchen Die sind viel zu weit weg, aber vielleicht irgendwie sagt man Bauchgefühl pack mal lieber die Säge noch mit ein oder die Wasserrohrzange.

00:22:53: Obwohl die Schraubenschlüsse alle ausreichen, packe ich dich immer noch mit rein und dann fahre ich dahin um zu gucken was brauche ich?

00:22:59: Und mach dann dort den Koffer auf und nehmen das entsprechende Werkzeug in der Anwendung wie ich sie brauche.

00:23:06: Ja, dass ist schön, wie du es hast!

00:23:08: Also gerade ja...die Frage, was brauch' ich, hast Du grad gesagt.

00:23:12: Und die hängt eben davon ab, die Frage, Bestimme nicht ich, sondern die bestimmt.

00:23:18: Und jetzt sind wir wieder beim Systemischen.

00:23:20: Die stimmt das System also und zu diesem System gehört eben der Auftraggeber sage ich jetzt mal in dem Bild.

00:23:27: Also ich bin ja der Auftaktnehmer sozusagen so.

00:23:29: aber der Auftragtgeber hat mich ja beauftragt hier zur Reparatur zu kommen.

00:23:37: Und bleib mal in dem Bild.

00:23:40: Dann muss ich sehen, was aktuell beabsichtigt meinen Auftraggeber und wenn da sich jetzt... Das wird so sein, das ist im Systemischen so dass wir im Prozess arbeiten.

00:23:56: Wenn es sich jetzt im Prozess an dieser Absicht, an diesem Ziel etwas verändert hat Wie gesagt, es ist ziemlich wahrscheinlich sogar Dass sich das verändert hat Dann muss das Ziel neu abgestimmt werden.

00:24:08: Und dann brauche ich tatsächlich ... Dann sage ich plus gut, dass sich noch die Wasserrote Eingepackt hat!

00:24:15: Weil... Ich dachte erst mit den Schlüsser reichig und meinen Schlüssel setzten aber das Ziel hat sich ein bisschen verändert.

00:24:27: Aber ich brauch noch was drüber hinaus.

00:24:29: Und dann jetzt darüber, daraus was zu machen kreativ.

00:24:33: Das ist wirklich ein wichtiger Punkt im systemischen Arbeiten und das ist vielleicht auch noch nicht nur vielleicht sondern dass es auch ein Ziel dieser Supervision in der Fortbildung, dass ich das mal bisschen ausprobieren kann so kreative zu sein und das immer mit Unsicherheit verbunden Ja.

00:24:58: Na, ich weiß nicht genau ... Ich hab keine Blaupause.

00:25:01: Ich weiß nicht wie es eins zu eins passt und das macht ja ein bisschen unsicher.

00:25:07: Und mit Unsicherheit gleich in der Praxis reinzugehen, zu starten ist auch ... naja ... gewagt und deshalb die so eine unsichere Situation in so einer Fortbildungsgruppe wo man sich kennt oder wo der andere auch schon unsicher war Das dort auszuprobieren, das ist auch noch mal eine schöne Chance.

00:25:31: Deswegen

00:25:32: die Praxisbeispiele?

00:25:33: Ja... Aber wie ist das, weil wir gerade beim Thema Unsicherheit sind?

00:25:35: Du bist ja auch nur schon ein alter Hase, sag ich mal!

00:25:37: Du bist lange im Geschäft und du bist ein Experte.

00:25:39: Du bist sogar kurz vor der eigentlichen Pancelierung.

00:25:43: Arbeitest aber weiter.

00:25:46: Bleibt denn nicht die Unsicherkeit immer ein Stück, muss sich nicht lernen.

00:25:50: Obwohl ich lauter Methoden habe, obwohl ich einen Riesenhandwerkermeister Werkstatt habe, dass ich immer irgendwie ein bisschen unsicher bin bzw.

00:25:58: sogar bleiben muss, damit ich mich selber zwingen an Führungszeichen kreativ das Werkzeug einzusetzen?

00:26:05: Ja,

00:26:06: oder wie siehst du...

00:26:07: Das sehe ich genauso wie du das jetzt so sagst, diese Hypothese, dass die Unsicherheit auch dazugehört.

00:26:15: Die Frage ist oft, wie man es strategisch macht also ob man die Unsicherung, wie stark man sich die Unsichheit zeigt weil Sie ja auch das System wieder verunsichern

00:26:28: kann.

00:26:28: Das sind wir bei dieser systemischen Erhaltung, also inwiefern beeinflusse ich jetzt wieder mit meiner Unsicherheit die ich mitbringe das ganze System und die ganze Situation.

00:26:40: Und ja das ist tatsächlich eine Frage die ich ausprobieren muss wie checken muss.

00:26:45: für mich ist dass nicht.

00:26:48: Also es gibt kein Rezept dafür, weil... Es ist eine Frage die sehr stark mit Authentizität zusammenhängt.

00:26:55: Und wenn also ... Die Haltung sollte authentisch sein, die sollte mir entsprechen.

00:27:02: Die Haltung, mit der ich in die Situation bin.

00:27:04: Weil

00:27:05: das gegenübermerkt, wenn etwas aufgesetzt und maskiert gespielt ist?

00:27:08: Genau!

00:27:09: Wenn ich unsicher bin und diese Unsicherheit gehört einfach so stark mit dazu dann das authentisch, weil ich diese Unsicherheit zeige.

00:27:20: Also wenn sie schon da ist, nehmt

00:27:21: man mich und fährt in dieser Fortbildung und ich arbeite bin unsicher dann ist es besser die Anzusprechen zu zeigen, zu sagen Leute hier ich fühle mich gerade so aber ich habe eine Idee

00:27:32: Genau.

00:27:33: Und dann passiert im Laufe der Zeit Ich lerne umzugehen mit der Unsicherkeit, ich merke dass Es immer irgendwie ein gutes Ergebnis gibt möglicherweise weil ich ja die richtige Methode, das richtige Werkzeug oder das Werkzeug richtig angewendet habe in dem richtigen Setting.

00:27:52: Und dann werde ich gelassener?

00:27:54: Ich sage mal ein Ergebnis, also weil wie gesagt ist es als Rezept kann man das vielleicht gar nicht so für alle sagen.

00:27:59: aber ein Ergebnis von der Supervision in der Fortbildung war einmal dass einen Ausbildungsteilnehmer am Schluss gesagt hat, dass er jetzt seine Unsicherheit wertschätzt sogar!

00:28:16: Also das fand ich ja toll Das macht seine Haltung dann aus und das ist ein Prozess gewesen für eine Supervision in der Ausbildung, wo er zum Schluss gesagt hat.

00:28:28: finde es gut, dass ich unsicher bin und die gehört zu mir.

00:28:32: Und das macht mich ja aus!

00:28:34: Das kann ich wertschätzen und mit dieser Unsicherheit gehe ich rein und die zeige auch unter diese als Wertschätzende Haltung zeige ich dir auch und das macht sich aus und dann wird das System das auch schätzen.

00:28:48: also weil diese Unsicherkeit auch mit Kreativität direkt verbunden ist.

00:28:53: Aus der Unsicherheit heraus entstehen Fragen und es entsteht dann Ideenreichtum, also eine wunderbare Einrichtung dass wenn man so diese Unsicherheiten zulässt und sie verknüpfen kann mit Ideen Reichtum.

00:29:14: Die Frage, die mir gerade kommt ist die Frage nach dem Gegenstück.

00:29:16: Weil auf der einen Seite klingt das jetzt ja sehr danach als müsste die dabei sein und es müsste ich unsicher sein.

00:29:22: was wenn nicht?

00:29:24: Weil ich, keine Ahnung, Naturtalent bin.

00:29:26: Mich einfüllen kann im Menschen so stark werden bei dir oder so.

00:29:28: Du verstehst was ich meine?

00:29:30: Verdammt!

00:29:31: Jetzt bin ich gar nicht unsicher und ... Oder könnte es sein... Ich versuch die Frage nochmal anders zu formulieren.

00:29:37: Könnte es sein dass das eine Situation geben kann wo diese Stringenz, wo diese Konsequenz, wo's das braucht, dass sich die Methode sehr sauber anwende oder so?

00:29:48: Ja,

00:29:48: finde ich auch.

00:29:49: Also das Jahr ist Wenn es Leute gibt, die in ihrer Haltung – also Männerberater oder Männerberataginnen hast du ja auch gesagt.

00:30:02: Das ist ja offen für Frauen!

00:30:05: Wenn es da Menschen gibt, der sich so sicher rüberkommt, dann kann das auch was Wunderbares sein wo andere Leute aufgehoben fühlen, anlehnen und vertrauen sofort vertrauen können weil sie da eine große Sicherheit spüren.

00:30:24: Aber es kann auch verführerisch sein so aus systemischer Sicht ist das immer angebracht dann ein bisschen bis Traum mit dort rein zu bringen weil der systemische Grundsatz immer noch gilt Entwicklung lernen also Geht immer über Irritation und Irritationsunsicherheit, ist Verunsicherung.

00:30:50: Und Entwicklung

00:30:52: schrägstrich.

00:30:53: lernen geht immer über irritationsschräg strich unsicherheit.

00:30:56: Ja also Irrition ist Verunsicherung.

00:31:01: Wenn es gelingt, so eine sichere Haltung die super ist ja gar keine Frage.

00:31:06: Aber wenn es gelinkt die in bestimmten Situationen auch mal zu irritieren also zu verunsichern das können tolle Erfahrungen

00:31:14: sein.

00:31:14: Wir lernen dann am meisten wenn irgendwie so ein Fragezeichen in unseren Kopf auftaucht wenn wir mit einer Situation konfrontiert sind wo wir eigentlich nicht weiter wissen wo wir sagen hoch na nu was ist denn jetzt hier?

00:31:25: ich keine Ahnung ich erlebe irgendwas zum ersten Mal oder Keine Ahnung, unbekanntes Tier im Wald oder ... Puh.

00:31:32: Was ist das denn so?

00:31:34: Ich bin irritiert und unsicher.

00:31:35: Das war vorher nicht.

00:31:37: Da lief da nichts zum Viech rum mit lauter Stacheln dran.

00:31:40: So als Kind, ich schraube mal ganz zurück in

00:31:43: unserem

00:31:43: Beispiel rausgegriffen her.

00:31:45: Verunsicherung, Irritation und das Gleiche eben im männlichen Kontext.

00:31:49: Da fällt sich eine Person plötzlich auf eine bestimmte Art und Weise, wie es vorher nicht war.

00:31:52: Wenn ich irritiert, wenn ich unsicher, könnte ich was lernen über die Personen.

00:31:57: Du sagst quasi ja Das ist die Voraussetzung sogar.

00:32:00: Ja, für Lernen ist das die Varaussetzung und in einem systemischen Kontext ist er sogar gewünscht weil ich kann dann als Männerberater in dieser Situation die Frage der Verunsicherung allgemein stellen.

00:32:19: also Ich kann es so ausdrücken dass nicht nur mich verunsettet wird und irritiert sondern für das ganze System diese Frage öffnen, was können wir aus dieser Verunsicherung lernen?

00:32:33: Oder was können die aus der Irritation... Aus diesem Fragezeichen.

00:32:36: Wofür steht das und was können da

00:32:38: lernen?".

00:32:40: Oh ja!

00:32:40: Ich merke, wir sind da ganz schön reingetaucht gerade.

00:32:43: Das macht großen Spaß.

00:32:45: Ich würde noch super gerne mit ihr weitersprechen will das aber mal wieder uns langsam so ein bisschen Richtung Oberfläche zurücktauchen lassen.

00:32:52: Genau!

00:32:54: Mit der Frage, ja was hast du vielleicht noch zu ergänzen?

00:32:57: Ich fass vielleicht nochmal ein bisschen zusammen... Was wir besprochen haben, also wir haben gesagt wer Du bist, wir haben festgestellt oder gesagt Du kommst von der EHS, Du bist sehr sehr erfahren, sehr sehr seniorisch.

00:33:10: Du hast ein bisschen auch deinen großen Urlaub gesagt im Blick, der jetzt Ende August quasi beginnt.

00:33:18: Bleibst trotzdem dabei?

00:33:19: Ich bleibe gerne dabei.

00:33:21: Genau ich habe so entschieden dass ich in verschiedenen Fortbildungen, wo ich auch engagiert bin, gerne dabei bleibe.

00:33:28: das macht mir Spaß.

00:33:29: und ja...

00:33:30: Genau, das merkt man dir auch an.

00:33:32: Also du strahlst es auch aus und dann haben wir nämlich über das WAS gesprochen.

00:33:35: also was machst Du?

00:33:36: Supervision ist dein Steckenpferd, ist deine Expertise, ist Dein Arbeitsfeld oder Wirkfeld?

00:33:41: ja Und wir haben geschaut wie wird diese Supervision hier in die Erfordkelung Männerberatung eingebaut?

00:33:48: drei Einheiten die irgendwo... Du hattest das Beispiel four six acht gebracht nach dem Modulen platziert wird um eine Möglichkeit zur Reflexion anzubieten um Fragen zu beantworten, die aufgetaucht sind.

00:34:00: Um möglicherweise ... Da war die Formulierung von den Sackzubinden am Ende irgendwie mal schauen zu sortieren.

00:34:08: Hast dann aber darauf hingewiesen, dass es sehr wichtig ist, Ziele zu haben oder Ziele zudefinieren in diesem Perspektivwechsel möglicherweise neue Lösungen zu finden, Ansätze zu finden oder das Ziel Ich will Lösungen finden aufzustellen.

00:34:22: Dann gehst du rein mit, das war jetzt die zweite Hälfte unseres Gesprächs.

00:34:26: Dass man quasi einen Plan macht, dass man die vier Kompetenzfelder irgendwie adressieren muss.

00:34:30: Das wissen die Reflektionen und die Beziehungen und die Handlungen.

00:34:34: Also die Erhaltung?

00:34:36: Ach so!

00:34:36: Die Handlungskompetenz,

00:34:37: ja.

00:34:38: Handlungskompetenz im Sinne von Methoden, Werkzeuge... Und das war der Einstieg dann in diese.

00:34:43: Ich kann nicht mit dem fertigen Werkzeug kommen und das so durchziehen wie es mal gelernt wurde vielleicht sondern Es braucht Kreativität, es braucht das Einlassen auf den Moment.

00:34:52: Auf das heute hast du gesagt, auf die Situation, die mir begegnet und dann eben kreativ zu wirken und sind jetzt zum Schluss, zum Thema Lernen, Irritation also Unsicherheit, Irritation lernen nochmal eingetaucht.

00:35:07: Und so bleibt für mich jetzt die Frage Hast Du noch etwas zu ergänzen?

00:35:11: Alumni-Stimmen haben wir besprochen.

00:35:12: Noch ein paar Beispiele wo Du gesagt hast Das haben Teilnehmer mal gesagt gibt es da noch etwas was du abschließend vielleicht ergänzen willst?

00:35:23: Ja, vielleicht ein Gedanke noch.

00:35:29: Weil das bei der Supervision oftmals so auftaucht wir haben ja über Unsicherheit schon gesprochen und dass unsicherheit auch in der Supervision dazu gehört ist normal und finde ich super!

00:35:43: Es ist produktiv und es muss für diese Unsicherheit aber im Rahmen geben, in Schutzrahmen.

00:35:52: Und deswegen wollte ich noch mal sagen alles wirklich alles was in der Supervision im Rahmen der Fortbildung besprochen wird unterliegt das Schweigepflicht.

00:36:03: Das besprechen wir auch vorher nochmal so gleich am Anfang von der Supervision.

00:36:07: besprechen wäre es in der Ausbildungsgruppe dass dort wirklich ein Schutzraum ist.

00:36:13: Und wir achten gemeinsam dann darauf, dass dieser Schutz auch wirklich eingehalten wird.

00:36:20: Ja wunderbar!

00:36:21: Toller Hinweis zum Schluss, Janis.

00:36:22: Vielen Dank.

00:36:23: Ich nutze diesen Aufhänger mal also diesen Schutzraum dieses Themaes der Supervision.

00:36:30: liebe Zuhörende da draußen.

00:36:34: Zum Thema Supervision ihr wollt noch mehr wissen?

00:36:37: Wir haben also zu dieser Männerberatungsfortbildung, systemische Minderberatung.

00:36:43: Ein Handbuch entwickelt ganz druckfrisch jetzt im Juli-Sächsen-Zwanzig erschienen.

00:36:49: auf Seite Zwei und Zwanzig in diesem Handbuch findet sich das Thema Supervision.

00:36:54: Im Inneren Zeitzeichen habe ich gerade mal geschaut.

00:36:56: wo ist es drin?

00:36:57: Da könnt ihr also was nachlesen.

00:36:58: Ihr könntest bei uns bestellen.

00:36:59: wir schicken euch das zu.

00:37:02: Ansonsten abonniert die Glocke, dann kriegt ihr Informationen.

00:37:06: Wenn neue Folgen erscheinen, schickt uns wie immer eure Fragen und Rückmeldungen.

00:37:10: Wir beantworten alles!

00:37:12: Und ansonsten Johannes bleibt mir nur Danke zu sagen.

00:37:14: Danke für deine Zeit, danke fürs Einlassen.

00:37:16: Ja schön, dass du da warst.

00:37:18: Ich bedanke mich auch.

00:37:19: Schön, dass ich die Gelegenheit hatte noch etwas zur Supervision im Rahmen der Fortbildung zu sagen!

00:37:24: Tolle Sache!

00:37:25: Danke auch!

00:37:26: Danke bis bald!

00:37:27: Tschüss!

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